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Übungen/Schulungen
Höhen-und Tiefenrettungs-Schulung

19.01.2011

Grundlegendes theoretisches Wissen und auch Knotenkunde waren bei dieser Schulung ein Fixbestandteil. BI Anton Pfaffeneder brachte den Teilnehmern Definitionsunterschiede, Techniken zum Abseilen und auch die wichtigsten Knoten näher. Derartige Schulungen sind sehr wichtig, um im Ernstfall auf aktuellstem Wissens-und Übungsstand zu sein.

 

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Funkübung Unwetterkatastrophe

20.10.2010

Sintflutartige lokale Regenfälle, überflutete Häuser bzw. Keller, vermurte und teilweise weggespülte Straßen, vermisste Kinder, Behälter mit gefährlichen Stoffen, nasse Pelletslager die zu bersten drohen;

Glücklicherweise ist dies kein Ernstfall, sondern nur Übungsannahme in der Sonnensiedlung in Ardagger Markt. Eine Stunde lang bietet dieses Szenario mehr als genügend Stoff für die Weiterbildung der Feuerwehr-Funker und für eine Verbesserung der Arbeit in der Einsatzleitstelle.

Die Feuerwehr Ardagger Markt hat als Übungslage eine Unwetterkatastrophe angenommen.
Im Bereich Ardagger Markt sind heftige lokale Regenfälle niedergegangen. Diese haben zu starken Überflutungen und Vermurungen im Bereich der Sonnensiedlung geführt.

Die Einsatzleitstelle wird im Feuerwehrhaus Ardagger Markt errichtet. Von dort aus wird der "Einsatz" koordiniert und dokumentiert. Nachrichtendienst - Wart LM Franz Moser leistet mit seinen Funkern sehr gute Arbeit.

Der Einsatzleiter wird durch Kommandant OBI Franz Pressl und seinen Stellvertreter BI Anton Pfaffeneder gegeben. Die beiden arbeiten in einem Einsatzfahrzeug in der Nähe des angenommenen Katastrophengebietes. Von dort aus halten sie per Funk Kontakt mit der Einsatzleitstelle, welche die getroffenen Maßnahmen mit den weiteren teilnehmenden Feuerwehren umsetzt.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus findet der Überwacher der Übung, Abschnitts - Sachbearbeiter OBI Wolfgang Bauer, großteils positive Worte über die Leistungen der Funker.

An der Funkübung nehmen folgende Feuerwehren teil:

  • FF Ardagger Stift
  • FF Oed
  • FF Oehling
  • FF Sindelburg
  • FF Stephanshart
  • FF Wallsee
  • FF Zeillern
  • FF Ardagger Markt

 

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Schadstoff- und Atemschutzschulung

23.09.2010

Die Sachgebiete Schadstoff und Atemschutz stehen in enger Beziehung zueinander. Atemschutz wird bei Einsätzen aufgrund von Schadstoffen in der Umbebungsluft notwendig.

Schadstoffwart OLM Thomas Plösser diskutiert mit den Schulungsteilnehmern das neue global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. Und in Vertretung des Atemschutzwartes übt dessen Stellvertreter FM Christoph Datzberger das korrekte und sichere Ausrüsten mit schwerem Atemschutz.

Abschließend wird ein kleiner Wissenstest über beide Sachgebiete mit sehr positivem Ergebnis durchgeführt.

 

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Einsatzübung Donau - Menschenrettung

03.09.2010

Bei einer Menschenrettung auf der Donau zählt jede Minute. Denn für eine in der Strömung der Donau treibende Person besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Ertrinken oder Überfahrenwerden durch Fracht- oder Personenschiffe. Dazu kommt, dass je nach Strömung eine Person pro Minute 100 - 200 m abtreiben kann.
Ein möglichst schnelles Erreichen und Retten einer verunglückten Person ist daher auf der Donau noch viel entscheidender als vergleichsweise bei Unfällen auf der Straße.

Der Einsatzbereich der Feuerwehr Ardagger Markt umfasst auch die Donau auf Niederösterreichischer Seite über eine Länge von ca. 5,5 km. Es ist daher notwendig, sich für Einsätze auf der Donau entsprechend vorzubereiten um die in diesem Fall ohnehin sehr lange Rettungszeit auf ein Minimum zu reduzieren.
Kurze Anfahrzeit und Erkundung, sowie schneller und sicherer Einsatz der Wasserfahrzeuge können für das Überleben der im Wasser treibenden Person entscheidend sein.

Die Feuerwehr Ardagger Markt kann aufgrund der Nähe zur Donau sehr rasch vor Ort sein. Als einziges Wasserfahrzeug steht jedoch nur eine Zille zur Verfügung, welche am Wasser nur eine relativ geringe Geschwindigkeit entwickelt. Zudem kann auch bei noch weit entfernten Schiffen aus Sicherheitsgründen kein Vorstoß bis zur Schifffahrtsrinne gewagt werden. Zu groß wäre das Risiko, selbst von einem Schiff überfahren zu werden.

Aus diesem Grund wurde die Feuerwehr Stephanshart zu dieser Einsatzübung eingeladen. Sie verfügt über motorisierte Wasserfahrzeuge, welche entsprechend schnell und sicher auf der Donau manövriert werden können.

Übungsannahme:
Ein Boot ist bei einem Wendemanöver aufgrund einer Welle gekentert, die 3 Insassen trieben ohne Rettungsweste in der Schiffahrtsrinne stromabwärts.

Übungsablauf:
Während Tank Ardagger Markt den Zillenanhänger zur Donau brachte, erfolgte bereits eine Erkundung der Lage durch Pumpe Ardagger Markt. Die Zille wurde im Bereich der treibenden Personen zu Wasser gelassen und konnte eine Person aus dem Wasser retten.
In etwa zeitgleich wurden auch das A-Boot und das Rettungsboot aus Stephanshart einsatzbereit gemacht. Diese beiden Boote retteten die beiden weiteren Personen. Abschließend wurde das gekenterte Boot durch das A-Boot gesichert und in den Hafen geschleppt.

Übungsbesprechung:
Sämtliche Details beginnend bei der Kommunikation bis hin zur Einsatztaktik wurden bei der Übungsbesprechung diskutiert. Um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern wurde die Feuerwehr Stephanshart zu weiteren jährlichen Übungen eingeladen.

 

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Einsatzübung Traktorunfall

28.08.2010

Speziell in der Landwirtschaft kommt es immer wieder zu Unfällen mit Traktoren. Unter diesen Zugfahrzeugen eingeklemmte Personen bzw. Gliedmaßen erfordern ein ruhiges und schonendes Vorgehen der Einsatzkräfte. Und selbstverständlich ist dabei die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst enorm wichtig.

Vom Übungsleiter VM Roman Pfaffeneder wurde folgende Übungslage vorbereitet: Die Bremsen eines Traktors haben sich gelöst, worauf dieser im leicht abschüssigen Gelände zurückrollte. Eine Person, welche am angekuppelten Gerät hantierte, wurde niedergestoßen und unter dem rechten Hinterrad einklemmt. Die Rettung der Person erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst.

Der Einsatzleiter ordnete nach dem Eintreffen um Unglücksort unverzüglich die Sicherung des Traktors gegen ein weiters Zurückrollen und die Betreuung des Verunfallten bis zum Eintreffen des Notarztes an. In enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt erfolgte die schonende Rettung der Person unter Einsatz von Greifzug und Hebekissen. Im Zuge der Übungsbesprechung wurden die Details des Rettungsablaufes aufgearbeitet.

Gelungene Aktionen wurden besonders hervorgehoben und das erkannte Verbesserungspotential wird die Basis für nachfolgende Übungen sein.

 

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