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Die Feuerwehr Ardagger Markt

ist eine von 4 Feuerwehren der Marktgemeinde Ardagger: FF Ardagger Stift, FF Kollmitzberg, FF Stephanshart, FF Ardagger Markt

  

Jener der Feuerwehr Ardagger Markt von der Marktgemeinde Ardagger zugewiesene Einsatzbereich ist ident mit der Katastralgemeinde Ardagger Markt. Die Marktgemeinde Ardagger liegt im niederösterreichischen Mostviertel, im Norden des Bezirk Amstetten, am rechten Donauufer.

 

 


 

Der Einsatzbereich der Feuerwehr Ardagger Markt birgt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Vielzahl potentieller Einsatzmöglichkeiten. Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehr sind darauf entsprechend abzustimmen:

  Dicht gedrängte Häuserreihen in Ardagger Markt

  Ardagger Markt ist ein sehr alter Markt mit bewegter Geschichte. Aus diesem Grund gibt es hier eine sehr dicht gedrängte Bauweise mit teilweise sehr     alter Bausubstanz. Ein Brand kann sich hier sehr schnell auf die Nachbargebäude ausbreiten. Derartige Großbrände hat es in der Vergangenheit mehrmals gegeben. Zum Beispiel brannten 1911 insgesamt 12 Häuser ab. Ein sehr schnelles Eingreifen der Feuerwehr bei einem Brand ist daher besonders wichtig.

Hotels

Auch der Tourismus ist in Ardagger Markt eine wichtige Komponente. Zum Einen ist die Lage an der Donau sehr attraktiv, zum Anderen führt der Donau - Radweg durch den Ort. Neben mehreren privaten Zimmervermietern gibt es auch 2 Hotels mit insgesamt 80 Betten. Im Brandfall ist hier mit der Gefährdung einer größeren Anzahl von Personen zu rechnen.

Gewerbebetriebe

Ardagger Markt beherbergt verschiedenste gewerbliche Betriebe mit teilweise hohem Gefahrenpotential. Das Austreten von Schadstoffen bei Bränden oder Unfällen ist hier immer möglich.

Landwirtschaft

In Ardagger Markt befinden sich insgesamt 4 Bauernhöfe. Diese können jedoch aufgrund ihrer Lage im Brandfall nur sehr aufwendig mit Löschwasser versorgt werden. Hier ist eine optimale Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren sowohl bei möglichen Einsätzen als auch bei Übungen erforderlich.

Kläranlage und Kanalisation

Die Kläranlage der Marktgemeinde Ardagger befindet sich in Ardagger Markt. Zum Betrieb und zu Analysezwecken befinden sich ätzende und teilweise hochgiftige Chemikalien in der Anlage. Zusätzlich ist in der Kläranlage und im angeschlossenen Kanalsystem mit dem Auftreten von erstickenden oder explosiven Gasen zu rechnen.

Bundesstraße B119

Die B119 führt an Ardagger Markt vorbei. Sie wird normalerweise von bis zu 8.000 Fahrzeugen pro Tag befahren. Es kommt dabei auch immer wieder zu schweren Unfällen mit PKW und LKW, bei denen auch teilweise Personen schwer verletzt werden. Auch der Transport von Gefährlichen Stoffen nimmt immer mehr zu. Täglich passieren eine erhebliche Anzahl von LKW mit Gefahrgut die B119.

Donau bei Normalwasserstand

Der Einsatzbereich der Feuerwehr Ardagger Markt umfasst auch einen ca. 5,5 km langen Abschnitt der Donau auf niederösterreichischer Seite. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Schadstoffbekämpfung über Fahrzeug- oder Leichenbergung bis hin zur Menschenrettung nach Boots- oder Badeunfällen.

Donau bei Hochwasser

Bei Hochwasser wird der Damm um den Ort angestaut. Bei kleineren Hochwässern besteht im Normalfall kein Einsatzbedarf, da im Überschwemmungsbereich keine Wohnhäuser bedroht sind. Bei größeren Hochwässern sind der Hochwasserschutzdamm und der Markt, sowie einige Objekte außerhalb gefährdet. Wenn eine Evakuierung und/oder eine Teilflutung von Ardagger Markt notwendig wird, ist ein Großeinsatz der Feuerwehren und des Bundesheeres erforderlich.

Hangwässer nach Gewittern

Bei schweren Niederschlägen sammelt sich das Wasser in Geländerinnen und kommt immer wieder als reißender Bach in den Ort. Große Mengen von Schlamm und faustgroße Gesteinsbrocken machen die Ortsdurchfahrt unpassierbar. Auch so manche Gebäude sind immer wieder bei Unwettern betroffen.

Alte Steinbrüche

Im nördlichen Ortsteil von Ardagger Markt befinden sich direkt hinter den Häusern Steilhänge und Felswände mit einer Höhe von bis zu 30 m. Es handelt sich dabei teilweise um die Reste mehrerer alter Steinbrüche. Personen - vor allem Kinder - sind gefährdet wenn sie in diese Steilhänge einsteigen.